Wer will fleißige Handwerker sehen…

Profis zeigten Kindern bei der Kinderspielstadt am 21. Sep. 2019 in St. Pölten, wie Arbeiten geht

Bereits zum 6. Mal fand 2019 die Kinderspielstadt in Niederösterreichs Landeshauptstadt statt. 1500 Kinder und ihre Familien kamen um diesen österreichweit einzigartigen Event zu genießen.

Die Kinderspielstadt stand in diesem Jahr ganz im Zeichen des Handwerks. „Vom Maurer und Installateur über den Elektriker und Tischler bis hin zum Schuster und Friseur, es war wieder unglaublich wie viele Betriebe sich bereit erklärt haben, den Kindern ihren Beruf zu erklären und sie – das ist besonders wichtig – selbst Hand anlegen zu lassen“, ist Irene Bamberger die gemeinsam mit Anita Nussmüller von der Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie die pädagogische Leitung der Kinderspielstadt über hat, begeistert. Die Bäuerinnen bauten eine Küche zum Brotbacken auf, die Maurer ein Gerüst, die Müllabfuhr rückte mit Zangen an und vieles mehr.

Das Konzept der Kinderspielstadt lautet, eine Stadt für Kinder in der Stadt zu errichten. Die Kinder können in dieser Stadt arbeiten, um Holzgeld zu verdienen oder etwas konsumieren und dabei Holzgeld ausgeben. Innerhalb der Kinderspielstadt gelten Holztaler als Währung.

Die Besonderheit in St. Pölten ist, dass nicht Berufe vorgeführt werden, sondern Profis den Kindern zeigen, wie in ihrem Handwerk gearbeitet wird. Darüberhinaus gelingt es uns durch diese Begeisterung von Firmenseite her, die Veranstaltung für Familien vollkommen kostenfrei zu halten.

Der sonnige Samstagnachmittag verging wie im Flug. 30 Stationen luden die Kinder zum Ausprobieren und Werken ein, zu sportlichen Aktivitäten oder zur Ruhe beim Massieren oder am orientalischen Naschplatz. Ein Akkordeonspieler lud alle Gäste zum krönenden Abschluss rund um den Brunnen ein, wo die Musikschule St. Pölten die Europahymne anstimmte. Der Blumenteppich, welcher im St. Pöltner Dom von Kindern gelegt wurde, erinnert noch längere Zeit an diese einzigartige Veranstaltung.

Die Kinderspielstadt ist eine Kooperation der Marketing St. Pölten Gmbh, der Fachstelle Beziehung-Ehe-Familie, der Dompfarre St. Pölten, dem Katholischen Familienverband, dem NÖ Familienbund und vielen Partnerorganisationen.

Fotos: Martina Bender und Marietheres van Veen

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